Ein voll ausgestattetes Terrarium
Ein voll ausgestattetes Terrarium

Beim Thema Terrarium und dessen Einrichtung, handelt es sich um DAS Thema, bei dem es in der Terrarstik immer wieder Streitigkeiten und die meisten Uneinigkeiten gibt.

 

Ich verwende natürlich eingerichtete Terrarien, die ich auch gerne mit Efeututen bepflanze. Als Substrat bei den Pflanzen verwende ich dabei Seramis, da in der Erde oftmals allerlei Getier mit ins Terrarium eingebracht wird. Außerdem lässt sich die Wasserzugabe besser regulieren. Neben diesen Pflanzen nutze ich auch Kunstpflanzen, um zusätzlich etwas Grün mit ins Terrarium einzubringen.

 

Als Bodengrund verwende ich in der Regel Pinienrinde bzw. Humus, da dieser sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne zu schimmeln. Der Nachteil daran ist, dass der Kot schlecht zu sehen ist und in den Sommermonaten oft auch Insekten in den Substratsäcken zu finden sind. Daher kaufe ich meistens in den Winter Monaten, einige Säcke auf Vorrat .

 

Seit einiger Zeit habe ich Tierwohl Super in meinen Terrarien. Bisher gefällt mir das Produkt sehr gut und ich werde bei diesem Substrat bleiben. Es staubt so gut wie garnicht, richt nicht und schimmelt nicht. Es ist eigentlich für Pferdeboxen konzipiert und bindet Feuchtigkeit sehr gut. Exkremente lassen sich einfach entfernen und es ist ziemlich günstig.

Was will man mehr?!

 

Als Wassernäpfe verwende ich Futterschalen aus Keramik. Sie stehen sehr stabil und können auch von massigeren Tieren nicht so einfach umgestürzt werden.

Desweiteren kann man sie sehr einfach reinigen und ggf. in die Spülmaschine stellen.

 

Die Beleuchtung wird von vielen Haltern oft vernachlässigt, da Boas nicht zwingend auf UV-Strahlung angewiesen sind. Wenn du schonmal eine Boa hast und zu eben diesen Haltern gehörst, dann lege deine Boa mal in das natürliche Sonnenlicht!

Da kommen Farben zum Vorschein, die man so mit der normalen Terrarienbeleuchtung nicht oder nur andeutungsweise erkennt!

 

Hierbei sollte jeder selber entscheiden, ob er sich den Luxus gönnt und eine von den teuren UV-Lampen integriert.

 

Die Beheizung meiner Terrarien werden über Spotstrahler in geeigneten Wattstärken geregelt.

Wie finde ich die geeignete Wattstärke herraus wird sich nun der ein oder andere Fragen.

Das ist relativ simpel!

Bevor die kleine/mittlere/große Boa einzieht sollte man das Terrarium komplett durch messen! Hierzu verwendet man ein Zweizonen-Thermometer (das sind die mit dem langen Messfühler) und legt das Thermometer unter bzw. in die Region unter dem Spotstrahler und legt das Kabel ans andere Ende des Terrariums.

Sollten die Temperaturen (die in jedem guten Boa-Buch angegeben sind und die du natürlich schon weißt) zu niedrig sein, dann sollte die Wattzahl erhöht und im umgekehrten Fall verringert werden.

 

Viele Halter schwören auf Elsteinstrahler. Hierbei handelt es sich um einen Keramikheitstrahler, der NUR Wärme abgibt und dabei kein sichtbares Licht produziert.

Ich finde, dass diese Strahler gut geeignet sind, um auch in kühleren Monaten eine stabile Grundtemperatur im Terrarium zu gewährleisten. Hierzu koppelt man den Elsteinstrahler an einen Temperaturregler (ein MUSS!) und stellt die gewünschte Temperatur ein.

Elsteinstrahler werden sehr, sehr heiß, daher ist der Schutzkorb und das Thermostat Pflicht für jeden verantwortungsvollen Halter!

 

Der Nachteil ist für mich, dass eben kein sichtbares Licht abgegeben wird und die Tiere, den natürlichen Effekt (Licht=Wärme) nicht haben!

Dadurch, dass die Elsteinstrahler so heiß werden (300°C und mehr sind keine Seltenheit!), sinkt die Luftfeuchte auch relativ schnell, sodass öfter gesprüht werden oder ein größeres Wasserbecken eingebracht werden muss.

 

Auch hier gilt wieder: Jeder sollte es so machen, wie es für IHN und das Tier am Besten ist!

Terrarien aus OSB werden häufig verwendet. Das Terrarium durchläuft grade die im Text beschriebene Phase und wird komplett durchgemessen.
Terrarien aus OSB werden häufig verwendet. Das Terrarium durchläuft grade die im Text beschriebene Phase und wird komplett durchgemessen.
junge Boa c. occidentalis in einem, mit gestalteter Rückwand ausgestattetem, Terrarium.
junge Boa c. occidentalis in einem, mit gestalteter Rückwand ausgestattetem, Terrarium.
Pflanzen und Kunstpflanzen runden die Optik im Terrarium ab und erhöhen die Luftfeuchtigkeit
Pflanzen und Kunstpflanzen runden die Optik im Terrarium ab und erhöhen die Luftfeuchtigkeit
Zur Rückwandgestaltung gibt es einge gute Bücher. Diese Rückwand wurde mit Styropor und Fliesenkleber gestaltet. Der jungen Boa c. occidentalis scheint es zu gefallen
Zur Rückwandgestaltung gibt es einge gute Bücher. Diese Rückwand wurde mit Styropor und Fliesenkleber gestaltet. Der jungen Boa c. occidentalis scheint es zu gefallen

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